Schnelles Internet für Inchenhofen

Koopvertrag

 

 

Internetnutzer im Gemeindegebiet sollen zukünftig schneller als bisher im weltweiten Netz unterwegs sein.

In dieser Woche wurden die letzten Verträge für den Breitbandausbau im Gemeindebereich unterschrieben.

 

 

 

 

 

Insgesamt werden dabei 1,5 Millionen Euro investiert.

Die Gemeinde muss dabei einen Eigenanteil von 20 Prozent stemmen.

 

Hinzu kommen Fördergelder des Staates und Investitionen des Unternehmens

DSLmobil aus Oberndorf am Lech (Landkreis Donau-Ries), das die Ausschreibung

der Gemeinde gewonnen hat und den Ausbau im Markt Inchenhofen übernimmt.

Bereits Anfang des Monats hatte Bürgermeister Karl Metzger den Förderbescheid

für das zweite Ausbau-Projekt von Heimatminister Markus Söder überreicht

bekommen.

 

Zur Unterzeichnung der Verträge in Inchenhofen brachte DSLmobil-Geschäftsführer

Matthias Korber auch die Ausbaupläne und Verträge für die Teilbereiche

Reifersdorf und Taxberg mit.

 

Bürgermeister Metzger freut sich, dass nun der Breitbandausbau für den ganzen

Gemeindebereich möglich ist. Neben den Trassen für Inchenhofen samt

Gewerbegebiet, Sainbach und den nördlichen Gemeindebereich wird auch

der östliche Raum mit schnellerem Internet mit mindestens 30 Megabit pro

Sekunde ausgestattet.

 

Je näher die Nutzer am Verteiler wohnen, desto eher lassen sich Übertragungsraten

bis zu 100 Megabit erreichen.

 

Unangetastet bleiben die ursprünglichen Stammstrecken im Bereich um die

Aichacher Straße in Inchenhofen, die nicht verändert werden dürfen.

Dort sind aber bereits Bandbreiten von 20 bis 30 Megabit pro Sekunde möglich.

Teilweise können auch Glasfaser-Hausanschlüsse privat dazugebaut werden.

DSLmobil hat die betroffenen Bürger bereits angeschrieben.

Bis Mitte nächster Woche laufen die ersten Erdarbeiten, um einige der neu ausgetatteten Verteilerkästen mit Strom zu versorgen.

Dabei soll es im Zentrumsbereich keine Verkehrsbehinderungen geben.

Die Verkabelung innerorts soll bis zum Ende der ersten Augustwoche abgeschlossen sind.

 

Die Längsverkabelungen beginnen ab Ende August. Dabei werden mit einem

Kabelpflug in einem Meter Tiefe zwei Zentimeter dicke Leerrohre verlegt, in die Glasfaserkabe auf eine Länge von drei bis vier Kilometer geschoben werden können.

 

Bis Mitte November soll die schnelle Internetverbindung für alle betroffenen Nutzer zur Verfügung stehen.

 

Jeder Kunde muss dazu mit DSLmobil einen neuen Vertrag abschließen.

 

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